Martin Heidegger

Von weit her kommt das Denken Heideggers, von Heraklit und Platon.
Er selbst kommt aus dem Schwarzwald. Dort, von einer Hütte aus, nimmt der Philosoph die gesamte Metaphysik des Abendlandes in den Blick.
Heidegger – das ist der Name für eine lange und verwickelte Geschichte. Eine Geschichte, in der sich auch das Unglück der Deutschen wiederfindet. Als junger Philosoph in Marburg liebt er eine jüdische Studentin, später wird sie so berühmt sein wie er. Ihr Name: Hannah Arendt.

1933 wird Heidegger – inzwischen mit Elfriede Petri verheiratet und Vater zweier Söhne – unter den Nazis Rektor der Freiburger Universität. Drei Jahre später muss Hannah Arendt aus Deutschland fliehen. Sie geht in die Staaten. Heidegger ist da zwar schon von seinem Rektorat zurückgetreten, doch bis zum Ende bleibt er in der Partei.
In den 50er Jahren nehmen – zunächst brieflich – der Philosoph und Arendt wieder Kontakt auf. In den 70ern besucht Arendt regelmäßig die Heideggers.

In der heutigen Philosophie ist Martin Heidegger wie kaum ein anderer präsent – in der ganzen Welt. Die ironische Kehre eines deutschen Schicksals. Hannah Arendt stirbt am 4. Dezember 1975. Martin Heidegger folgt der „Passion seines Lebens“, wie Heideggers Frau es einmal gesagt hat, nur fünf Monate später – am 26. April 1976.


Zweiter Preis LiteraVision 2003

Buch und Regie Thomas Palzer
Kamera Werner Schmidtke
Ton Olaf Krohn
Schnitt Isabelle Allgeier
Aufnahmeleitung Franz Hirner
Herstellungsleitung Björn Jensen
Redaktion Martina Zöllner (SWR)
Produzent Jörg Bundschuh

Eine Produktion von Kick Film in Coproduktion mit SWR

Filme auf DVD und VHS

Martin Heidegger
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Sein und Zeit. Ein einführender Kommentar
Martin Heidegger zur Einführung
Der Ursprung des Kunstwerkes.
Ein Meister aus Deutschland. Heidegger und seine Zeit.
 

 

 
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